Rückreise

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Deutschland / Tschechien / Deutschland – sieben- / acht- / neunundzwanzigster Tag, Dienstag - Donnerstag, 06.-09.10.2025

Durch Tschechien nach Schellerhau

Wir starteten aus Jonsdorf gegen halb zehn Uhr und steuerten zunächst den Ort Großschönau an, der bekannt ist für seine Damast- und Frotteestoffherstellung. Dort gibt es ein kleines Museum, dass wir uns anschauten. Im Anschluss besuchten wir noch zwei Webereien mit Fabrikverkauf für Tisch- und Bettwäsche und setzten dann unsere Fahrt fort.

Großschönau
Großschönau

Kurz hinter Großschönau überquerten wir die Grenze zur Tschechischen Republik und fuhren über z.T. kleine Sträßchen an Usti nad Labem vorbei nach Cinovec und dort wieder über die Grenze nach Deutschland. Durch den Kurort Altenberg ging es zum kleinen Ort Schellerhau und zum Wohnort meines Cousins. Dort übernachteten wir.

Von Schellerhau durch Tschechien zurück nach Deutschland

Am nächsten morgen ging es nah dem Frühstück den gleichen Weg über Altenburg und Cinovec Richtung Teplice und Karlovy Vary. DasWetter war ausgesprochen schlecht, dunkelgrauer Himmel und immer wieder Regen.

Zurück in Deutschland fuhren wir auf der Autobahn weiter, verließen sie aber 20 Kilometer vor unserem Ziel Neumarkt in der Oberpfalz. Dort fanden wir gegen 15:30 Uhr einen geeigneten Parkplatz und machten bei herrlichem Wetter und warmen Temperaturen zunächst einen Spaziergang durch die Altstadt und suchten dann eine gute Brauereiwirtschaft auf, um bei leckerem Bier ein Abendessen einzunehmen.

Den Abend ab 19:00 Uhr genossen wir dann im Wohnmobil.

Endspurt

Gegen 10:00Uhr verließen wir bei bedecktem Wetter den Parkplatz am Friedhof in Neumarkt. Zunächst ging es auf der Landstraße vorwärts, dann konnten wir auf die Autobahn A6 wechseln. Hier war wenig Verkehr wie überhaupt auf der ganzen Strecke. Sowas hatten wir bisher sehr selten erlebt. Die zu Beginn im Navi angezeigte Zeit unseres Eintreffens in Stetten um 14:15 Uhr wurde fast auf die Minute genau eingehalten.

Ohne Stau, ohne Verzögerungen ging es von der A 6 auf die A 81 und dann das letzte Stück bis Tuttlingen und Stetten auf der Landstraße. So macht es Spaß, auch großen Entfernungen zurück zu legen.

Zwischendrin schien mal kräftig die Sonne vom blauen Himmel, doch bei unserem Eintreffen daheim zeigte sich wieder grauer Himmel, doch war es erheblich wärmer als in Polen.

Eine wunderschöne und interessante Reise war um kurz vor halb drei zu Ende gegangen.

Gefahrene Kilometer: 777,6 km

Landkarte: Schellerhau nach Neumarkt

Landkarte: Neumarkt – Stetten

Gefahrene Gesamtkilometer: 4853,6 km

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Was eine faszinierende Reise, von Museen über Webereien bis hin zu Autobahnabfahrt-Geheimtipps! Ich finds lustig, wie man im Navi die genaue minute-genaue Ankunftszeit im Zielort Stetten hat, während man vorher den Unterschied zwischen kleinen Sträßchen und Autobahn erleben muss. Die Beschreibung des herrlichen Wetters in Neumarkt, nachdem man durch ständigen Regen kommen musste, ist einfach klassisch. Toll auch die kilometer-Genauigkeit – ein bisschen wie bei Wunschkinder. Aber klar, so macht es Spaß, auch großen Entfernungen zurück zu legen – wer sagt das nicht, wenn er gerade erst von Polen zurück ist? Wunderschön und interessante Reise, ja, und die Kilometerzähler haben sicherlich getrauert!

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