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Sonnenuntergang in Biograd an der Adria

Flucht vor der Hitze

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Kroatien – Einundsechzigster / Zweiundsechzigster Tag, Sonntag / Montag, 21. / 22.06.2026

Faulenzertag am Meer

Heute war nichts tun angesagt. Etwas PC-Arbeit, baden in der herrrlichen glasklaren Adria.

Abendes gingen wir nochmals in ein leckeres Restaurant, das Sjor Luka in Biograd. Unser Abschlußessen in Kroatioen. 

Noch einmal Meer, dann Richtung Norden

Nachdem wir gestern den ganzen Tag gefaulenzt hatten und in der Hitze geschmort wurden, ging es heute vor dem Frühstück ein letztes Mal ins Meer, um den Schweiß der Nacht abzuspülen.

Dann packten wir zusammen, noch einen Tag länger hätten wir es hier nicht ausgehalten, obwohl der Platz an sich sehr schön war. Wie hier Camper mehrere Woche in der heißesten Zeit des Jahres verbringen können ist uns ein Rätsel.

Erneut zum Winnetou

Um halb elf verließen wir das Gelände und bogen ein Richtung Norden. Ich schlug Beate vor, heute die Passstraße durch das Velebitgebirge vorbei an den Winnetou Drehorten zu fahren, die vor zwei Monaten gesperrt war und wir deshalb zu Fuß hinauf wandern mussten.

So verließen wir die Küstenstraße und drehten ein Richtung der Velebit Gebirgskette, die sich am Horizon majestätisch erhob. 

Es ging vorbei am „Winnetou Parkplatz“, von dem aus man den Drehort am Zrmanja Canyon erreicht hinauf auf die Majstorska cesta, die Meisterstraße über den Mali Alan Pass vorbei am alles überragenden Tulove Grede.

Uns entgegen kam ein Wohnmobil aus Deutschland, dessen Fahrer uns Zeichen gab, halt, es geht nicht weiter. Wir überlegten, ob es tatsächlich noch die Sperrung der Straße von Ende April gibt? Falls ja, würden wir sie ignorieren und trotzdem hochfahren.

Tatsächlich waren die Halbschranke und das Stoppschild noch da. Wir fuhren wie verabredet daran vorbei, doch 500 Meter weiter stand noch ein Schild, Verbot der Durchfahrt für Fahrzeuge aller Art. Nun weigerte Beate sich weiterzufahren, sodass ich das Steuer übernahm.

Wir fuhren jetzt hoch bis zur Passhöhe, den ganzen Weg, den wir vor zwei Monaten gelaufen sind. Noch einmal bestaunten wir diese herrliche Gegend um den Tulove Grede.

Dann ging es wieder hinunter und wir konnten nun auch die Landschaft auf der Rückseite der Berge bestaunen. Lang zog sich die Schotterstraße hin und führte irgendwann nur noch durch Wald, bis sie gegen Ende wieder in eine Asphaltstraße überging.

Warum die Straße von der einen Seite her gesperrt ist, von der anderen Zufahrt aber nicht, konnten wir nicht herausfinden. Da aber auch andere Autos in die gleiche Richtung fuhren wie wir wird dieses Sperrschild wohl oft ignoriert.

Ich jedenfalls war froh, diese Fahrt gemacht zu haben.

Weiterfahrt zum Tagesende

Wir befanden uns nun tief im Inland Kroatiens und fuhren in großem Bogen zurück zur Küste.

Nördlich von Rijeka hatte ich einen Stellplatz für die Nacht ausgesucht, da es in Kroatien an der Küste gerade in der Sommersaison kaum irgendwo möglich ist mit dem Wohnmobil frei zu stehen.

So fuhren wir noch ein ganzes Stück und erreichten dann einen etwas größeren Parkplatz neben der Straße. Hier konnten wir gut stehen, zudem war es nicht ganz so heiß wie unten an der Küste. Außerdem konnten wir hier noch ein wenig länger im Freien sitzen, ohne von Mücken zerstochen zu werden.

Bei einem guten Glas Wein beendeten wir den Tag.

Touren – Informationen

Gefahrene Kilometer: 300,7 km

Google-Landkarte: Von Biograd über das Velebitgebirge nach Slowenien

 

Stellplatz – Koordinaten
Breitengrad: 45.459 041
Längengrad: 14.282 494

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