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Rückreise von der langen Tour

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Kroatien / Slowenien / Italien – Dreiundsechzigster Tag, Dienstag, 23.06.2026

Lange Fahrt durch Italien

Nach einen schönen Frühstück auf unserem Parkplatz ging es dann weiter nach Nordwesten. Nach relativ kurzer Zeit erreichten wir den kroatisch – slowenischen Grenzübergang. Hier standen noch die Grenzabfertigungsbauten, jedoch konnte man direkt ohne Halt durchfahren.

Ein kurzer Tankstopp folgte, da Diesel in Slowenien noch am billigsten von allen Ländern ist, derzeit 1,60 € pro Liter, dann weiter zur italienischen Grenze. Hier stand nur ein Schild, sonst nichts.

Wir durchfuhren Triest, eigentlich hatten wir vor, einen Stadtbummel zu unternehmen, doch bei den schon am Vormittag hohen Temperaturen verzichteten wir darauf.

Nun ging es weiter durch die weiten Ebenen der Region Friaul und Veneto, bis wir nach Norden abbogen und in der Ferne die Alpenkette auftauchen sahen. Die Fahrt ging durch kleine Ortschaften umgeben von hoch aufragenden Bergriesen bis Trient in der Region Trentino.

Schöner Stellplatz für die Nacht

In Trient bogen wir dann ab hoch in die Berge, rechts von uns ein tiefes Tal, dessen Hänge über und über mit Weinreben bestanden waren. 

Hier in über 700 Metern Höhe hatte Beate einen Stellplatz gefunden, wunderschön schattig und mit Tischen und Bänken ausgestattet. Hier oben konnte man es aushalten, die Temperaturen waren angenehm und ein guter Schlaf garantiert.

Zudem zog ein Gewitter am späten Abend über uns hinweg, wodurch es noch etwas mehr abkühlte.

Touren – Informationen

Gefahrene Kilometer: 349,1 km

Google – Landkarte: Heimfahrt durch Italien und Schweiz

Stellplatz – Koordinaten
Breitengrad: 46.199 741
Längengrad: 11.172 811

Italien / Schweiz – Vierundsechzigster Tag, Mittwoch, 24.06.2026

Weiter geht's

Die Nacht hatten wir gut schlafen und den Morgen mit einem guten Frühstück im Freien beginnen können. Dann hieß es einen langen Fahrtag hinter sich zu bringen.

Wir fuhren zunächst durch das Dorf Faedo, von dem wir gelesen hatten, dass dort eine Durchfahrtsstraße so eng ist, dass man mit größeren Wohnmobilen als VW Bus nicht durch käme. Da wir aber schon mehr fach sehr enge Straßen in italienischen Dörfern bezwungen hatten, ließen wir uns hiervon nicht beeindrucken.

Und tatsächlich erwies sich hier wieder einmal unser außen kurzes und innen geräumiges Fahrzeug als idealer Reisewagen. Von oben kommend befand sich ganz am Beginn des Ortes zwischen zwei Häusern eine leichte Linkskurve, die tatsächlich sehr eng war und mit längeren Fahrzeugen nicht passierbar gewesen wäre.

Nun ging es hinunter in die Ebene, im Hintergrund mächtige Felsmassive, die sich steil vom Talboden aus erhoben und rings um uns an den Hängen Weinberge. Hier mussten wir noch etwas Wein mitnehmen, und so steuerten wir bald schon ein Weingut an und erwarben sechs Flaschen guten Weißwein.

Auf der weiteren Fahrt durch die Schweiz mussten wir mehrfach steile Passstraßen bewältigen, so ging es zunächst über den Ofenpass und später durch herrliche schweizer Bergwelt hinauf zum Flüelapass, ehe wir über Davos hinunter zum großen Walensee und Zürichsee kamen.

Am Zugerseee ging es vorbei und durch Küssnacht am Vierwaldstättersee entlang bis Luzern. Hier kamen wir in den Feierabendverkehr, sodass es fast eine Stunde dauerte, bis wir die Stadt durchquert hatten.

Halb acht am Abend erreichten wir endlich unser Tagesziel.

Touren – Informationen

Gefahrene Kilometer: 398,3 km

Google – Landkarte: Heimfahrt durch die Schweiz

Stellplatz – Koordinaten
Breitengrad: 47.037 055
Längengrad: 08.145 595

Schweiz / Deutschland – Fünfsechzigster / Sechsundsechzigster Tag, Donnerstag / Freitag, 25. / 26.06.2026

Letzte Etappe

Nach einen herrlichen Tag mit der Familie unseres Sohnes am Luzerner See fuhren wir am Freitag um 10:30 Uhr los über die Autobahn vorbei an Zürich bis zu Grenze bei Thayngen und dann nach über zwei Monaten wieder auf deutschen Straßen heimwärts.

Um viertel vor zwei erreichten wir bei herrlichem Sonnenschein und großer Hitze unsere Heimat in Stetten.

Unsere Reise war zu Ende.

Touren – Informationen

Gefahrene Kilometer: 213,4 km

Google – Landkarte: Wieder nach Hause

Danke

Ich danke Beate, dass wir diese zweimonatige Tour zusammen erleben durften und es in dieser Zeit nur geringe Unstimmigkeiten gegeben hat, trotz des beengten Raumes im Wohnmobil. Wir waren uns über die Besuchs- und Besichtigungspunkte fast immer einig oder konnten Kompromisse finden. Jeder von uns brachte seine Ideen und Vorschläge auf dieser Reise ein.

Wir konnten schöne Wanderungen zusammen machen und dadurch viel erleben, was unser gemeinsames Leben sehr bereichert hat.

Ein großer Dank gebührt auch unseren Nachbarn, die unser Haus gehütet, die Blumen versorgt und sich um die Post gekümmert haben.

Diese Reise mit all ihren Erlebnissen und Eindrücken und ohne Krankheit und Unfall hätte aber auch ohne den Beistand unseres Herrgotts so nicht gelingen können. Deswegen sind wir dankbar und glücklich, dass er uns allzeit beschützt und uns die Schönheiten dieses Teils der Welt hat erleben lassen.

Diese Erlebnisse bleiben unvergesslich.

Gesamtkilometer: 7984 km

Google – Landkarte: Gesamttour durch den Balkan

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