Vierter Tag, Samstag, 25.04.2026
Bummeln in der Altstadt Trogir
Die Nacht war extrem ruhig, wir blieben recht lange im Bett und kamen nach dem Frühstück erst um kurz vor halb elf los. Heute sollte es auf der Adria Küstenstraße weiter nach Süden gehen, erstes Ziel, auch um Einkäufe zu machen, war Trogir. Nach ca. zwei Stunden durch wunderschöne Landschaft erreichten wir die Stadt, von der aus wir 2001 eine Reise mit einem Küstensegler durch die Inselwelt der Kornaten gestartet sind.
Ein guter Parkplatz nahe der Altstadt war schnell gefunden, dann ging es zu Fuß los in die engen Gassen der Stadt. Viele kleine Cafés, Bars oder Restaurants waren schon geöffnet und sie hatten Tische und Stühle auf den Gassen und Plätzen stehen und überall saßen schon Touristen. Öfter hörte man auch holländische Töne, die Niederländer sind schon immer stark in Kroatien als Touristen vertreten gewesen.
Nach ausgiebigem Erkunden der engen Gassen nahmen auch wir Platz in einer Bar und bestellten ein kühles Bier und einen Cappucino. Es war interessant, all die unterschiedlichen Menschen an uns vorbeiziehen zu sehen und beobachten zu können. Schon jetzt waren hier viele Touristen unterwegs.
Einkaufen in Trogir
Wir verließen die auf einer Insel liegende Altstadt wieder und steuerten einen großen Konzum-Markt an, um unsere Vorräte aufzufüllen. Die Preise in Kroatien sind ähnlich wie bei uns, etliches sogar teurer, Wein etwa, obwohl Kroatien doch auch ein Weinanbauland ist.
Weiter durch die Berge
Am Wagen zurück zahlten wir die Parkgebühr, in der Nebensaison noch sehr gering, und fuhren raus aus der Stadt Richtung Omis an der Mündung des Cetina-Flusses in die Adria. Hier waren wir ebenfalls schon mal mit unseren Kindern zu einer Bootsfahrt auf dem Fluss und durch den Canyon.
Der Cetina-Fluss fließt hier bei Omis durch ein gewaltiges Felsentor, bevor er in der Adria mündet.
Wir entschlossen uns jetzt die Küstenstraße zu verlassen und hoch in die Berge zu fahren. Über zahlreiche Kehren ging es hinauf und dann über schmale Straßen südwärts. Leider konnte man für viele schöne Fotomotive nicht anhalten, da es keinerlei Halteplätze gab.
Irgendwann dann bogen wir wieder ab Richtung Meer und in die Region Markarska Riviera.
Unterwegs dann ein Tankstopp, auch in Kroatien kostet der Sprit an allen Tankstellen gleich viel, diese überall anderen Preise an jeder deutschen Tankstelle sind nervig. Meint man günstig getankt zu haben hat die nächste Tankstelle garantiert noch günstigere Preise. Hier ist es egal wo man tankt, alles gleich teuer.
Der Liter Diesel kostet hier derzeit 1,78 €, es geht also billiger, in Deutschland reden uns die Politiker immer irgendwelchen Blödsinn ein, nur damit man den deutschen Bürger melken kann.
Schwierige Stellplatzsuche
Allmählich wurde es Zeit, einen Platz für die Nacht zu suchen, was sich allerdings als sehr schwierig herausstellte. In dieser Region gibt es sehr viele Campingplätze – die meisten davon noch geschlossen – und dementsprechend wenig andere Möglichkeiten, wo Freistehen über Nacht erlaubt ist. Ich suchte einige möglicherweise geeignete Ort aus unserer App heraus, doch überall standen inzwischen Parkverbotsschilder oder wir wurden darauf hingewiesen, dass man hier nicht campieren dürfte.
Oberhalb der kleinen Ortschaft Drvenik fand sich dann aber doch ein ebener Schotterplatz, sogar gekennzeichnet als Parkplatz, auf dem wir kostenlos die Nacht verbringen konnten.
Nach unserer Ankunft erstmal ein kleiner Spaziergang runter in den Ort und entlang der Meerespromenade, wo fast alles noch geschlossen und öd und leer war. Lediglich ein Restaurant hatte geöffnet und Beate schlug vor, doch heute Abend dort etwas die kroatische Küche zu probieren. So genossen wir also gutes Essen, guten Wein und Bier zu Preisen wie bei uns daheim.
Zurück am Wohnmobil noch etwas fernsehen und dann doch wieder recht spät ins Bett.
Touren – Informationen
Gefahrene Kilometer: 257,7 km
Google – Landkarte: Vom Winnetou – Land nach Drvenik
Stellplatz – Koordinaten
Breitengrad: 43.152 094
Längengrad: 17.261 951
















