Albanien -Sechsundzwanzigster Tag, Sonntag, 17.05.2026
Langer Vormittag
In der Nacht schüttete es wieder mal, aber solange es das nur nachts tut, ist es nicht so schlimm. Außer natürlich, dass es etwas den Schlaf stört.
Doch am Vormittag leuchtete die Sonne wieder vom Himmel. Da wir heute nicht weiterfahren wollten, blieben wir lange im Bett und frühstückten spät. Dann beschäftigte sich Beate mit unserer Homepage und ich las ein wenig.
Der Platz hatte sich am frühen morgen stark geleert, doch im Laufe des Vormittags und Mittags kamen wieder neue Wohnmobile hinzu, hauptsächlich aus Deutschland.
Dabei trafen wir dann auch auf ein Ehepaar aus der Nähe unseres früheren Wohnortes Taunusstein, die auch schon oft in unserer neuen Heimat im Donautal und im Jägerhaus nicht weit von uns entfernt gewesen sind. Manchmal ist die Welt doch klein.
Besuch der Ausgrabungsstätte Apollonia
Die einzige Sehenswürdigkeit in dieser Gegend sind die ausgegrabenen Reste der ehemals griechischen Stadt Apollonia. Sie waren nicht weit entfernt von unserem Stellplatz zu Fuß erreichbar.
So machten wir uns gegen halb zwei dorthin auf, entrichteten 12 Euro Eintrittsgebühr, da die 50 prozentige Rentnervergünstigung nur für Albaner gilt.
Den Gebietsplan, den wir an der Kasse erhielten, konnten wir kaum gebrauchen, alles sehr schlecht bezeichnet und beschrieben. Mal waren die Angaben auf dieser Karte in Englisch, mal auf Italienisch, mal Französisch. Zurechtfinden konnte man sich damit nicht. Positiv war, dass an allen Ruinenresten Computergrafiken zu sehen waren, wie das Gebäude denn mal ausgesehen haben könnte.
Wir besichtigten nur den zentralen Kern der Anlage, von der ohnehin bisher nur 8% ausgebuddelt worden sind. Wie es aber aussieht, wird hier nicht weiter gearbeitet.
Gemütlicher Nachmittag im Sonnenschein
Wir gingen zurück, um noch einen geruhsamen Nachmittag im Sonnenschein am Wohnmobil zu verrbringen.
Gegend Abend, die Sonne stand noch am Himmel, wurde es dann doch recht kühl und wir mussten ins Wohnmobil wechseln. Bislang waren die Temperaturen hier immer sehr angenehm und oft zu kalt, sodass wir abends öfter sogar die Heizung anschalten mussten. Das hatten wir uns anders vorgestellt.
Nach einem Spieleabend und ein wenig Fernsehen legten wir uns nicht allzu spät schlafen.








