Wüste und Berge, dann die Autobahn

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Dreißigster Tag, Montag, 13.11.2023

Erstes Frühstück draußen

Noch nie auf dieser Reise konnten wir morgens draußen frühstücken. Lag es daran, dass es auf den von uns angefahrenen Stellplätzen nicht erlaubt war, Campingverhalten zu zeigen, d.h. Tisch und Stühle herauszustellen oder einfach zu kalt am Morgen.

Heute war alles perfekt, schön warm und auf einem Campingplatz geht das sowieso. Schöner kann ein Tag nicht beginnen, dazu noch frisch gebackenes Baguette und Croissants. Man hätte noch bleiben können, doch irgendwie treibt es einen wieder heim, wenn mal alles, was man sich vorgenommen hatte, erledigt ist.

Durch Wüste und über Berge

Beate hatte schon gestern eine schöne Strecke herausgesucht, die uns noch ein wenig durch die Wüste und in die Berge führen sollte und statt nach Osten nach Norden gerichtet war. Wir durchfuhren beeindruckende Landschaften, Wüste, wie man sie sich in Arizona, Texas oder New Mexico vorstellt. Es hätte auch da sein können. Die Bauten und Dörfer rechts und links der Straße so, wie man sie von Übersee kennt.

Dann ging es eine Passstraße hoch, unendlich, eine Kurve nach der anderen, auf dem Navi sah die Strecke aus wie eine stark gewundene Schlange und es ging immer höher. Irgendwann hatten wir den Jungfrauenpass auf 1100 Metern erklommen, dann genauso gewunden wieder abwärts. Die Bergwelt ringsum in ihrer Art majestätisch, beeindruckend.

Über die Berge
Über die Berge
Über die Berge
Verlassene Häuser
Viele zerfallene Häuser an der Passstrasse entlang

Nächtigungsplatz abseits der Autobahn

Nach vielen Kilometern nordwärts und hinauf und hinunter über Berge und durch Täler erreichten wir die Autobahn nahe der Stadt Velez-Rubio. Kurze Zeit später ein Schild, das darauf hinwies, dass man nun die Region Andalusien verlassen hat. Ich hatte den Stellplatz bei Valencia als heutigen Übernachtungsplatz ins Auge gefasst, den wir schon auf der Hinreise genutzt hatten, doch bis dahin war es uns dann doch zu weit, die Dunkelheit bricht hier immer früher ein, jetzt schon bereits kurz vor 18:30 Uhr.

Ein schöner Stellplatz war schnell gefunden, abseits der Autobahn und abseits einer Ortschaft in einem Naherholungsgebiet. Hier konnten wir in Ruhe den Abend und die Nacht verbringen.

Gefahrene Kilometer: 398 km

Landkarte

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Ruth

    Also am Dienstag 14.11. hat es hier geregnet, nix mit draussen frühstücken.

    1. Beate

      Ja schade. Wir spüren hier in Luzern die Kälte. Heutemorgen 0°.

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